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Derzeit ist die Situation für deutsche Studenten sehr verwirrend: Soll ich mich lieber noch für die alten, bewährten Studiengänge wie Diplom- oder Magister einschreiben, oder entscheide ich mich für die modernere Variante des Bachelors bzw. Masters? Und wann genau muss ich ein Staatsexamen ablegen oder kann über eine Promotion nachdenken? Mit diesen und noch vielen weiteren Fragen muss man sich mittlerweile in Deutschland beschäftigen. Deshalb soll folgendes nun etwas Licht ins Dunkle bringen:

Worin unterscheidet sich ein Diplom- vom Bachelorstudium?
Während ein Diplomstudium eine Regelstudienzeit von neun Semestern hat, dauert ein Bachelorstudium nur sechs Semester. Deshalb ist das Bachelorstudium auch mit dem Grundstudium des Diplomstudienganges zu vergleichen. Erst zusammen mit dem Erweiterungsstudiums des Masters kann ein Abschluss erreicht werden, der mit dem Diplom zu vergleichen ist.
Eingeführt wurde der Bachelor, um das Hochschulsystem in ganz Europa besser transparenter zu gestalten. Dies soll auch für die Unternehmen eine Vereinfachung sein, internationale Studenten miteinander zu vergleichen. Allerdings bestehen auch in der Wirtschaft noch einige Unklarheiten über diese modernen Abschlüsse, so dass meist Diplom-Absolventen größere Vorteile gegenüber Master-Absolventen genießen. Jedoch wurden die Diplomstudiengänge an den meisten Universitäten zugunsten der Bachelor/Master-Studiengängen bereits abgeschafft.

Und wann wähle ich ein Magisterstudium?
Der Magister Artium ("Meister der Künste") ist meist in den Geisteswissenschaften anzutreffen und eignet sich für Studenten, die sich zwar für ein gewisses Themengebiet interessieren, aber noch keine genauen Berufsvorstellungen haben. Denn dieses Studium bereitet im Gegensatz zu allen anderen Abschlüssen nicht auf einen konkreten Beruf vor, sondern will ein bereites Wissen vermitteln, so dass M.A. Absolventen sehr flexibel eingesetzt werden können. Auch hier beträgt die Regelstudienzeit neun Semester und man kann zwischen zwei Hauptfächern bzw. einem Hauptfach und zwei Nebenfächern wählen.
Doch genau wie der Diplomabschluss ist auch der Magisterabschluss vom Aussterben bedroht, da auch er für den Bachelor/Master schon weitgehend überall weichen musste.

Für wen diese Abschlüsse nichts sind, der kann als Alternative auch ein Staatsexamen ablegen:
Das Examen stellt als einziger Abschluss keinen akademischen Grad dar, sondern beschreibt eine staatliche Prüfungsform. Der Abschluss ist hierbei erst erreicht, wenn das zweite Staatsexamen bestanden wurde. Das erste Staatsexamen beendet in der Regel das Studium, doch anschließend folgt eine Praxisphase. Danach muss noch ein zweites Staatsexamen abgelegt werden, wodurch dann die endgültige Berufsqualifikation erreicht wird.
Das Examen wird aber nur von Studenten abgelegt, deren Ausbildung unmittelbar vom Staat geregelt wird. Dazu zählen beispielsweise Mediziner, Anwälte oder auch Lehrer.
Im Gegensatz zum Diplom oder Magister wird das Examen vorerst beibehalten. Ledigleich für das Lehramt sollen in naher Zukunft auch Bachelor bzw. Master eingeführt werden.

Promotion als letzte Stufe
Ist nun ein Studium mit entsprechend guten Noten abgeschlossen, so kann der Absolvent, bevor er in die Berufswelt startet, auch noch ein Promotionsstudium antreten. Die Verleihung des Doktortitels ist meist der höchste akademische Grad, den man erreichen kann. Mit der Promotion weist ein Student nach, dass er wissenschaftlich Arbeiten und selbstständig forschen kann. Nach der Promotion steht nur noch die Habilitation, die auch zum Lehren eines Gebietes berechtigt.

Auf den folgenden Seiten Stellen wir Euch die verschiedenen Abschlüsse detailliert vor:

Der Master ist eine Erweiterung des Bachelorabschlusses und wird deshalb mehr oder weniger direkt nach einem erfolgreich abgeschlossenen Bachelorstudium angestrebt. weiter



Für Unternehmen hat derzeit das Diplom eine höhere Stellung als der Bachelor/Master. Oftmals wird auch das Masterstudium eher als Schmalspurstudium behandelt, so dass sich Bewerber mit diesem Abschluss stärker gegen Diplomabsolventen behaupten müssen. weiter

Das Examen beschreibt eine staatliche Prüfungsform, die Studenten dann ablegen müssen, wenn sie später im Dienste des Staates stehen (Lehrer, Staatsanwälte oder auch Richter) oder wenn der Staat an deren fachlicher Ausbildung besonders interessiert ist (Medizinern, Lebensmittelchemikern, Pharmazeuten oder Rechtsanwälten). weiter

Nach einem abgeschlossenen Magister-Studium wird dem Student der akademische Grad Magister bzw. Magistra Artium, kurz M.A., verliehen, der auf Deutsch so viel wie "Meister der Künste" bezeichnet. Die Bezeichnung kommt aus der Antike und stammt von den "septem artes liberales", zu Deutsch den sieben freien Künsten, wie damals die Disziplinen der Wissenschaft verstanden wurden. weiter

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